Tokio Hotel Podcast Spotify

Plötzlich Fan von Tokio Hotel

Ich bin in diesem Jahr 36 Jahre alt geworden und bis vor wenigen Wochen kannte ich von Tokio Hotel gerade mal zwei Singles. „Durch den Monsum“ und Schrei“ waren die Lieder, die mir bislang zu Tokio Hotel einfielen. Dazu kamen die früheren Bilder aus dem Fernsehen von Belagerungen, Zeltplätzen vor Konzerthallten und kreischenden Mädchen. Irgendwann bekam ich dann mit, dass Tom Kaulitz und Bill Kaulitz fluchtartig Deutschland verlassen haben und sich ein neues Leben in Los Angeles aufbauten. Die Band trennte sich nie, doch plötzlich erschien der Podcast „Kaulitz Hills- Senf aus Hollywood“ bei Spotify und ich hörte in die erste Folge rein.

Mein Mittwoch beginnt mit den Kaulitz Zwillingen

Die erste Folge war eigentlich nur der Versuch einen neuen Podcast zum Einschlafen zu finden, weil ich das Podcast-Projekt auf der einen Seite schon spannend fand, aber mir nicht hätte vorstellen können, dass ich mich aktuell mittwochs mehr auf diesen Podcast freue als auf „Gemischtes Hack“ oder „Fest und Flauschig“. Irgendwann war es dann im Podcast soweit und die Zwillinge machten Promo für die neue Single „Here comes the night“ und ich gab der Single eine Chance. Wenn die aktuellen Zahlen bei Spotify stimmen, dann bin ich circa für 10 % der Streams verantwortlich, denn die Single läuft bei mir ständig.

In der aktuellen Folge „Mami Kaulitz“ wolltet ihr wissen, wie wir nicht nur den Podcast finden, sondern auch eure neue Single. Ich hoffe sehr, dass ich euch diese Frage beantworten konnte.

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Da ich jetzt schon bei Tokio Hotel auf Spotify war, schaute ich mir das musikalische Schaffen der Band der letzten Jahre an. Ich hatte von der Single „White Lines“ mit über 50 Millionen Streams auf Spotify noch nie etwas gehört, aber auch dieser Song schaffte es sofort auf meine Playlist. Dazu noch das Cover des Songs „Behind Blue Eyes“, den ich sehr mag und diese Version von Tokio Hotel mehr als gelungen finde.

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Nun sind also drei Song von Tokio Hotel in meiner Playlist, aber eigentlich schalte ich Shuffle nun immer aus und höre diese drei Songs ständig. Wenn ich aktuell keine Songs von Tokio Hotel höre, dann spiele ich Songs von der zum Podcast dazugehörigen Playlist  „Kaulhitz von Bill & Tom Kaulitz„, denn die Band macht nicht nur tolle Musik, sondern verfügt über einen exzellenten Musikgeschmack mit vielen heißen Tipps für meine Playlist.

Das macht den Podcast so besonders

Ich habe circa 100 Podcast-Folgen aufgenommen, aber mit welcher Professionalität die Zwillinge ab Folge 1 überzeugen ist beeindruckend. Die beiden harmonieren perfekt, haben einen tollen Humor, nehmen kein Blatt vor den Mund und haben wirklich spannende Geschichten zu erzählen. Meine Lieblingskategorie ist „Kaulitz Kolumna“, in der die beiden Presseberichte über sich vorlesen und sich über die angeblichen Skandale und offensichtlichen Falschmeldungen lustig machen. Es ist schon beeindruckend, wie sehr einige Medien die Band unter den Teppich kehren und die Geschichten aus dem Podcast nur für neue Artikel über Heidi Klum nutzen, die seit einigen Jahren mit Tom Kaulitz verheiratet ist.

Das Intro gehört übrigens zu den besten Podcast-Intros und ich kann das als Podcast-Süchtling wirklich beurteilen. Das müsste beinahe als Solo-Track zu Spotify, denn wer da keine gute Laune bekommt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Ich finde die Lebenseinstellung der Zwillinge beeindruckend. Diese Mottos „Was andere von mir denken ist mir egal.“ und „Ich mache was ich will“ versuche ich größtenteils auch zu leben, doch manchmal scheitert es ein wenig an der nicht vorhandenen finanziellen Freiheit, doch meistens gelingt es mir. Ich lebe doch nicht mein eines Leben für andere und mache mir Gedanken über deren Meinungen, wenn mir die Menschen dahinter nichts bedeuteten. Genau dies leben die Zwillinge vor und es ist erfrischend und lebensbejahend, wenn die beiden mit ihren Geschichten und Neckereien loslegen.

So lebe ich das neue Fan-Dasein aus

Ich habe mir in der letzten Woche die vierteilige Dokumentation über Tokio Hotel angeschaut, die Jan Böhmermann bei „Fest und Flauschig“ vor einiger Zeit schon empfohlen hatte. Jetzt verstand ich die Band besser und lernte auch mal Gustav und Gregor aus der Band kennen, die anders als Bill und Tom Kaulitz nicht so auf die Öffentlichkeit stehen. Die Dokumentation gibt es online und kostenlos im offiziellen YouTube-Kanal von Tokio Hotel. Leider wurde hier die Erstellung einer eigenen Playlist vergessen.

Keine Konzert-Premiere 2022 für mich

Ich überlege tatsächlich im Mai 2022 auf ein Konzert von Tokio Hotel in Köln zu gehen und überlege sogar eine VIP-Experience zu buchen, da mich die Band wirklich fasziniert und ich sie gerne mal treffen würde. Jedoch kollidiert der Termin vielleicht mit der Geburt meiner zweiter Tochter und darum werde ich meine Konzert-Premiere wohl noch etwas verschieben müssen. Jedenfalls habe ich mich ganz schön fleißig durch den YouTube-Kanal von Tokio Hotel durchgearbeitet und zum ersten Mal in meinem Leben einige Live-Auftritte der Band gesehen. Es kann sein, dass ich sie damals auf irgendwelchen TV-Bühnen live gesehen habe, aber das ist kein Vergleich zu einer echten Show von und mit Tokio Hotel.

Ich wusste gar nicht, dass das so eine große und beeindruckende Show ist, aber Bill Kaulitz verrät in der Dokumentation auch, dass es sein Anspruch ist, dass jede:r Besucher:in seiner Konzerte mindestens einen Gänsehautmoment erleben muss, denn ansonsten sei er auf der Bühne an diesem Abend gescheitert.

Über Kommentare von anderen Tokio Hotel Fans würde ich mich sehr freuen. Wie findet ihr die aktuelle Musik der Band und insbesondere die Single „Here comes the night“?

Bildquelle: Spotify-Screenshot

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