Valorant

Valorant – Tipps für Einsteiger:innen

Der taktische 5v5 Ego Shooter namens „Valorant“, welcher 2020 von Riot Games veröffentlicht wurde, genießt seit seinem Release eine hohe Beliebtheit bei den Spielern. Riot versorgt seine Fans regelmäßig mit neuen Inhalten wie z.B. neuen Agenten und neuen Maps.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Hier erfährst du, worauf du wirklich achten solltest, wenn du bei Valorant erfolgreich sein möchtest.

Agenten und ihre Fähigkeiten

Durch die große Auswahl an Agenten und ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, bietet Valorant ein breites Spektrum an Möglichkeiten, deinem Team eine Hilfe zu sein. Du kannst also selbst entscheiden, ob du lieber einen Taktiker, Sentinel, Duellanten oder einen Initiator spielen möchtest. Je nach Klasse gestaltet sich dein Gameplay dementsprechend individuell, so individuell, wie die Agenten und ihre einzigartigen Fähigkeiten selbst sind.

Die Range

Solltest du neu in der Welt von Valorant sein, empfehle ich dir, dich einmal gründlich mit den Fähigkeiten der zurzeit 18 verschiedenen Agenten zu beschäftigen. Hierfür kannst du die Range nutzen, sie ist das Übungsgelände von Valorant, auf der du die Agenten auch testen kannst, wenn du sie noch nicht freigespielt hast. Darüber hinaus, hast du die Möglichkeit dir YouTube-Tutorials anzuschauen über die jeweiligen Agenten, für die du dich interessierst.

Du wirst dich sicher fragen, wofür du alle Agenten kennen solltest. Die Frage ist einfach zu beantworten. Solltest du dich zum Beispiel in einer 1v1-Situation befinden, ist es immer hilfreich zu wissen, was dein Gegner dir entgegenzusetzen hat. Wie bereits erwähnt, ist Valorant ein taktischer Shooter, bei dem man möglichst jede Situation so vorausschauend wie möglich angehen sollte.

Kleiner Tipp für Einsteiger:

Suche dir zwei Charaktere bzw. Agenten raus, die du als erstes freischalten möchtest, denn die ersten beiden Agenten brauchen nicht so viele Erfahrungspunkte, wie die anderen, um freigeschaltet zu werden.

Übrigens eignet sich die Range auch perfekt, um das Zielen zu üben. Hier hast du viele verschiedene Möglichkeiten und Einstellungen, um den Schwierigkeitsgrad der Bots zu erhöhen. Beispielsweise durch laufen der Bots, was die Übungen sehr viel lebhafter und realistischer macht. Wer viel übt, wird noch besser die Köpfe der Gegner treffen.

Eine weitere Option, um mehr Übung zu bekommen, ist das Deathmatch. Dort gibt es zwar keinerlei Fähigkeiten, allerdings wird man mit vielen Spielern gleichzeitig konfrontiert, die aus allen verschiedenen Richtungen spawnen, damit man besonders in schwierigen Situationen lernt, einen kühlen Kopf zu bewahren. Man hat nur eine geringe Respawnzeit und muss nicht ständig darauf warten, dass eine Runde vorbei ist und man wieder einsteigen kann.

(Mit spawnen wird der Einstieg einer Spielfigur beschrieben respawn ist dementsprechend der Wiedereinstieg eines Spielers.)

Aim

Aim spielt bei Valorant eine große Rolle und sollte definitiv nicht unterschätzt und stetig geübt werden. Auch Profispieler üben mindestens eine halbe Stunde bevor sie das erste Match starten. Wer das „Warm-up“ nicht einhält oder gar unterschätzt, wird in den meisten Fällen damit rechnen müssen, eher mäßig zu performen.

Hier noch ein kleiner Tipp:

Wenn du weißt, dass du guten und sicheren Aim hast, spiele einen Duellanten. Diese Klasse muss sich auf ihren Aim verlassen können, um den nötigen Impact mitzubringen. Wenn man diesen allerdings besitzt, sind Duellanten, mithilfe ihres Teams, sehr stark und können das Game, zu euren Gunsten entscheiden.

Lineups

Solltest du dich beispielsweise für Viper als Agent entschieden haben, gibt es für sie, sowie für andere Agenten mehrere Lineups die du lernen kannst.

Je nachdem, ob du dir einen höheren Rang erspielen möchtest, wird es dir und deinen Teamkammeraden äußerst nützlich sein, wenn du sie beherrscht. Hierzu findest du ebenfalls einige Videos auf Youtube, die dir sicher helfen werden.

Allerdings sind Lineups ebenfalls eine Übungssache und sollten vorerst trainiert werden, um zu garantieren, dass sie im Ernstfall auch von Nutzen sind. Das kann manchmal etwas Zeit in Anspruch nehmen, doch das Gefühl, durch seine Lineups einen Kill zu erzielen oder gar die Runde zu holen, ist es definitiv wert und dein Team wird es dir danken.

Run and Gun

Wer zuvor Call of Duty gespielt hat, wird „Run and Gun“ vermutlich kennen und lieben, doch in Valorant ist es keine gute Option und sollte sich schnell abgewöhnt werden. Achte also darauf, dass du stehen bleibst, während du schießt, da das Verziehen der Waffe sonst zu stark ist und die Wahrscheinlichkeit jemanden zu treffen enorm gering ausfällt – was besonders für die Vandal und Phantom gilt.

Jedoch gibt es einige Waffen, mit denen man bis zu einem gewissen Grad Run and Gun praktizieren kann, allerdings gilt dies natürlich nicht für Gegner die weit weg sind, sondern nur für die, die relativ nah bei dir stehen oder höchstens ein paar Einheiten weiter entfernt. Zu diesen Waffen zählen die Frenzy, Stinger und die Spectre. Ebenfalls zählen die Bucky, die Judge und die Shorty darunter, welche die drei Schrotflinten in Valorant sind.

Crouching

Beim „Crouching“ oder auch „Ducken“, gibt es verschiedene Meinungen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass viele Leute in Valorant zunächst nicht auf den Kopf zielen, sondern auf den Oberkörper. Da man beim Crouching in die Hocke geht, befindet sich der Kopf dementsprechend weiter unten, was der Höhe deines Oberkörpers entspricht. Dadurch bekommt man oft einen direkten Kopftreffer der in den meisten Fällen zum Tode führt und dich für diese Runde unbrauchbar macht.

Andererseits verbessert das Crouching dein Spray Control und sollte dein Gegner von Beginn an bereits auf den Kopf gezielt haben, könnte es dir natürlich das Leben retten.

Sprayen

Apropos Sprayen (Sprayen ist, das Nichtabsetzen der Waffe, während des Schießens.), auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen. Die gängige Meinung ist, dass man Sprayen besser meiden sollte, da die Kontrolle über deine Waffe nichtig wird.

Ein ganzes Magazin am Stück zu verschießen, sollte also prinzipiell vermieden werden. Lieber solltest du darauf achten, nicht mehr als zwei bis drei kontrollierte Schüsse abzugeben und dann einmal abzusetzen. Bei der Vandal verzieht die Waffe schon nach den ersten drei bis fünf Schüssen, bei der Phantom kann man bis zu fünf Schüsse sicher Sprayen ohne, dass die Waffe stark verzieht.

Nachladen

Ebenfalls bekannt aus z.B. COD ist es, jede Möglichkeit zu nutzen, um nachzuladen. In Valorant sollte man sich ganz klar reduzieren mit dem Nachladen. Oft kommt man in eine Situation, in der man vor einem Gegner steht, es kommt zum 1v1 und du gewinnst. Du möchtest nach dem Kill nachladen, obwohl es eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre (Nachladen ist laut und die Gegner hören es), genau in diesem Moment zieht der zweite Gegner rum, allerdings bist du aufgrund des Reloads nicht bereit ebenfalls zu schießen und stirbst.

Also versuche abzuschätzen, ob du nun wirklich nachladen solltest oder du dich noch einen Moment gedulden kannst, bringe dich auf eine sichere Position, um dort in Ruhe nachzuladen. Wenn es hart auf hart kommt und du bereits leergeschossen bist, würde ich dir raten, auf deine Pistole zu wechseln, statt auf den kompletten Reload zu warten und dadurch zu sterben.

Tipp 3:

Sollte eine Rauchwolke in deinem Sichtfeld sein, schadet es manchmal nicht, ein paar Schüsse in die Smoke abzugeben. Wer weiß, vielleicht hast du Glück und ein Gegner befindet sich in ihr.

Das gleiche gilt, wenn dein Gegner hinter einer Wand steht. Wenn du weißt, wo er steht, kannst du durch viele Wände und Boxen mit einigen Waffen „Wallbangen“ (Wallbang bedeutet, dass man den Gegner durch eine Wand trifft.). Dies macht zwar nicht so viel Schaden wie ein direkter Treffer, allerdings hilft es dir, die Lebenspunkte des Gegners zu reduzieren, ohne selbst in Gefahr zu geraten durchs Pushen. Achtung! dieses Prinzip gilt auch andersherum! Also sei stets aufmerksam, die Gegner könnten versuchen dich ebenfalls durch die Wand zu treffen.

Vergiss nicht, dass Valorant ein Teamspiel ist und man mit seinem Team arbeiten sollte, was allerdings nicht immer möglich ist, besonders, wenn dein Team zum Beispiel toxische Teammates hat. Der beste Tipp, um das Spiel zu genießen: Ignoriere sie und schalte sie Stumm.

Fazit über Valorant

Wer in Valorant erfolgreich sein möchte, sollte also viel üben und seine Zeit damit nutzen, noch mehr über das Spiel zu lernen. Schaue dir z.B. Streams von Profis an oder YouTube Videos und versuche, wenn es dir möglich ist, ein Team aufzubauen. Mit einem vollen Team kannst du kommunizieren und eure Fähigkeiten nach Absprache kombinieren, wie beispielsweise der Slow von Sage und die Ult von Brimstone.

Was habt ihr bis jetzt für Erfahrungen im Spiel gemacht? Teilt es mir gerne in den Kommentaren mit!

Eure Chiara

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.