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Karrierestart

Game Designer als realistisches Berufsbild?

Karrierestart

Bildquelle: GG-Berlin / pixelio.de

Sicherlich gibt es auch heutzutage noch Eltern, die geradezu verzweifeln, wenn Sie von ihrem Kind einen Satz wie „Papa, ich will Spielentwickler werden“ hören. Oftmals wird ein solcher Berufswunsch noch belächelt. Doch dabei wird all zu oft verkannt, dass sich die Spieleindustrie als echter Wirtschaftszweig etabliert hat und jährlich Milliarden umsetzt. Dem entsprechend sollte es eigentlich auch nicht all zu erstaunlich sein, dass hier eine große Anzahl an realen Arbeitsplätzen entstanden ist. Was also sollte so verkehrt daran sein, einen dieser Arbeitsplätze anzustreben?

Mit dieser Frage beschäftigt sich ein interessanter Beitrag berlin.de. Hier wird der Traumjob Game Designer etwas genauer beleuchtet. Wichtig ist zunächst, dass man hier differenziert: Es gibt nicht einfach nur „den Spielentwickler“, sondern ein Entwicklerteam besteht aus einer Anzahl von Spezialisten, die je nach Anforderung ihr individuelles Know-How mitbringen.

Folgendes wären zum Beispiel Positionen, die man in einem solchen Team einnehmen könnte:

  • Grafiker
  • Leveldesigner
  • Programmierer
  • Story-Planer
  • Spieletester
  • Projektleiter

Wie man schnell erahnen kann, handelt es sich bei all diesen Tätigkeiten um Berufsbilder, die völlig andere Arten von Fähigkeiten erfordern. Somit gibt es auch nicht „den Spielentwickler“, sondern vielmehr ein vielfältiges Expertenteam.

Was für eine Ausbildung ist erforderlich?

Grundsätzlich kann man nur schwer verallgemeinern welche Grundvorraussetzungen gegeben sein müssen, um Game Designer zu werden. Hilfreich ist jedoch in jedem Fall ein technischer Background. Außerdem sind Kreativität sowie Teamfähigkeit zwei wichtige Punkte. Weiteres hängt davon ab, in welchem Bereich der Spielentwicklung man zum Einsatz kommen möchte. Programmierkenntnisse könnten wichtig sein, ebenso aber möglicherweise auch geometrische oder mathematische Kenntnisse. Einstiegsvoraussetzung kann eine Berufsausbildung (zum Beispiel Fachinformatiker in Anwendungsentwicklung) oder auch ein Studium in der spezifischen Fachrichtung sein. Ein besonderer Pluspunkt kann auch darin bestehen, dass man eine teure Privatschule für Game Design absolviert hat.

Wie sieht es mit der Bezahlung aus?

Bei einem Job geht es natürlich immer auch um die Bezahlung. Hier sieht es als Game Designer im Allgemeinen nicht ganz so rosig aus, wie etwas in anderen Bereichen der IT. Der Grund: Die Tatsache als Spielentwickler zu Arbeiten reizt sehr viele Menschen, die sich um die relativ geringe Anzahl von offenen Jobs reißen. Somit ist der Arbeitgeber nicht zwingend genötigt hohe Gehälter zu zahlen. Dies gilt insbesondere als Einsteiger. Allerdings sollte auch angemerkt werden, dass Game Designer im späteren Verlauf ihrer Karriere viel Luft nach oben haben und immense Gehaltssteigerungen über die Jahre hinweg nicht unüblich sind.

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