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Terminator: Genisys | Oh mein Gott

Ich komme gerade frisch aus dem Kino, denn immerhin startete letzte Woche ein weiterer Film mit Arnold Schwarzenegger als Terminator. Von Anfang an wurde von dem Film nichts, außer knallharte und spektakuläre Action, erwartet. Dies wurde mit Bravour abgeliefert, aber wir bekamen jede Menge unerwartete Lacher dazu. Normalerweise schreibe ich meine Rezensionen über aktuelle Kinofilme ohne Spoiler, doch heute muss ich eine große Ausnahme machen. Der nächste Abschnitt ist nur für die Kinogänger, die den Film schon gesehen haben, nie sehen wollen oder die manche Szenen viel bewusster wahrnehmen wollen. Ich glaube, dann würde noch mehr während des Films gelacht.

Terminator-Spoiler für alle

Der Anfang des Films ist ohne Witz extrem gut gelungen. Der Kampf gegen die Maschinen und Skynet ist auf dem Höhepunkt und John Connor kämpft mit Kyle Reese die letzte große Schlacht. Beide können aber den Terminator nicht aufhalten, der in die Vergangenheit reist, um dort Sarah Connor zu töten. So beschließt John Connor einen Helfer, natürlich Kyle Reese, in die Vergangenheit zu schicken, um dies zu verhindern. Kurz bevor Kyle Reese seine Reise in das Jahr 1984 antritt, sieht er, dass John Connor angegriffen wird.

Reise in das Jahr 1984

Kyle Reese muss 1984 feststellen, dass Sarah Connor und der bekannte Terminator längst auf ihn gewartet haben, weil der Terminator bereits in der Kindheit von Sarah Connor diese rettete und aufklärte. Beide haben eine eigene Zeitreise gebaut, um den Start von Skynet, heißt aber für die Öffentlichkeit Genisys, zu verhindern. Jetzt beginnen die witzigen Stellen.

Das Jahr 2017

Nur Sarah und Kyle reisen in das Jahr 2017, weil Kyle während seiner ersten Zeitreise neue Erinnerungen in seinem Kopf sah, um dort den Start von Genisys zu verhindern. Der Terminator sagt, dass er den langen Weg gehen müsse, um auf die beiden zu warten. Wir halten an dieser Stelle fest, dass der Terminator insgesamt 33 Jahre Zeit hatte, um die Ankunft vorzubereiten.

Der Terminator kommt bei der Ankunft zu spät. Ich kenne auch Freunde von mir, die kämen bei ähnlicher Zeit für die Vorbereitung zu spät, aber die sind Menschen. Ein weiterer Lacher ist die große Waffensammlung des Terminators, die für den Kampf der Drei-Mann-Armee vorgesehen ist. Circa 1000 Waffen für drei Personen ist nicht nur übertrieben, sondern auch schwachsinnig. In der nächsten Szene müssen der Terminator und John Connor die leeren Magazine mit Munition füllen. Der Terminator zeigt dabei Kyle Reese, dass er wesentlich schneller ist bei dem aufmunitionieren. Dann hätte er das auch in den 33 Jahren vorbereiten können, statt immer mehr Waffen in das geheime Lager zu schleppen. Wir haben laut lachen müssen.

Irgendwann erfahren wir, dass John Connor seit 2014 bei der Entwicklung von Skynet hilft, weil dieser quasi umgewandelt wurde. Gleichzeitig müssen wir feststellen, dass der Terminator die Räumlichkeiten von Skynet,sowie den Standort der Zeitmaschine ganz genau kennt. Eine intelligente Maschine wäre 2014 auf eigene Faust in das Gebäude eingebrochen und hätte das Problem gelöst. Dies führt mich zu einem weiteren Kritikpunkt. Kyle Reese kennt das genaue Datum für den Start von Genisys, also warum reisen die beiden nicht einige Wochen oder Monate vor dem Start in die Zukunft? Die beiden entscheiden sich für ein Zeitfenster von 24 Stunden, obwohl ihnen alle Möglichkeiten offen stehen.

Im letzten Kampf zwischen dem Terminator und John Connor kann der Terminator knapp entkommen und landet in die flüssige Metalllegierung, welche ihn dann mit einem Upgrade von einem T-800 zu einem T-1000 versieht. Natürlich überlebt Arnold Schwarzenegger, denn nach dem Abspann kommt es zu einer allerletzten Szene. Das Hologramm von Skynet ist zu sehen und ein roter leuchtender Ball. Beides soll einen spannenden Cliffhanger darstellen, aber weil der rote Ball niemals gesehen wurde ist es auch wieder lächerlich. Nur das Hologramm wäre spannend genug gewesen, weil dieses für besiegt erklärt wurde.

Vorsicht vor dem Trailer

Eine der spannendsten Szenen in dem Film wird bereits in dem Trailer gespoilert. Eine große Frechheit ist das und macht den kompletten Spannungsbogen der emotionalen Szene kaputt. Ich habe euch den Trailer dennoch reingepackt, denn vielleicht wollen einige diesen dennoch sehen.

Ich komme gerade frisch aus dem Kino, denn immerhin startete letzte Woche ein weiterer Film mit Arnold Schwarzenegger als Terminator. Von Anfang an wurde von dem Film nichts, außer knallharte und spektakuläre Action, erwartet. Dies wurde mit Bravour abgeliefert, aber wir bekamen jede Menge unerwartete Lacher dazu. Normalerweise schreibe ich meine Rezensionen über aktuelle Kinofilme ohne Spoiler, doch heute muss ich eine große Ausnahme machen. Der nächste Abschnitt ist nur für die Kinogänger, die den Film schon gesehen haben, nie sehen wollen oder die manche Szenen viel bewusster wahrnehmen wollen. Ich glaube, dann würde noch mehr während des Films gelacht.…

Review Overview

Handlung
Humor
Charaktere
Action

Ungewollte Komödie

Summary : Lustiger Film, der wegen seines Daseins als Kultfilm gesehen werden muss. An vielen Stellen echt albern.

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