Home / Games / Online-Gaming: Dies sind die Zahlen

Online-Gaming: Dies sind die Zahlen

Wer sind Deutschlands Zocker? Mit welchen Geräten wird heute überhaupt gespielt? Wie sieht es im Bereich der demografischen Entwicklungen im Gaming-Bereich aus? Ist der Computer noch immer die absolute Nummer 1? Wer Antworten auf diese (und noch mehr) Fragen haben will, der sollte sich mit den Zahlen des Deutschen Spielindustrie-Verbandes BIU befassen, die in Zusammenarbeit mit der GfK veröffentlicht wurden. Fakt ist: Das Gaming ist die neue Lieblingsfreizeitbeschäftigung der Deutschen – jeder zweite Bundesbürger spielt regelmäßig Videospiele.

Nicht nur Männer zocken

Die große Überraschung vorweg: 47 Prozent der Gamer sind Frauen – das heißt, nur eine geringfügige Mehrheit von gerade einmal 53 Prozent der Gamer ist männlich. Das bedeutet: 16,2 Millionen Frauen und 18,1 Millionen Deutsche sind „Zocker“. Blickt man auf das Alter der Gamer, so liegt dieses bei durchschnittlich 35 Jahren. Das ist, verglichen mit dem Durchschnittsalter bei der letzten Erhebung, ein Anstieg um 0,5 Jahre. Den größten Anteil der Statistik macht die Altersgruppe 50+ aus – das sind 8,7 Millionen.

Der Grund? Es sind die massentauglichen Games, die in den Jugendjahren der Generation 50+ erschienen und heutzutage noch immer gespielt werden. Somit kann man davon ausgehen, dass das Durchschnittsalter weiterhin nach oben klettern wird. Wohl auch deshalb, weil es immer mehr Spiele mit intuitiver Steuerung gibt, die den älteren Spielern besonders entgegenkommen.

PC weiterhin beliebter als NextGen-Konsolen oder Smartphone

Wirft man einen Blick auf die Endgeräte, so befindet sich der Computer noch immer an der ersten Stelle – auch wenn immer größere und eindrucksvollere Titel auf den Konsolen erscheinen, so sind es dennoch Simulationen wie „Football Manager“ oder auch MMORPGs wie etwa „World of Warcraft“ oder auch die Strategieklassiker wie beispielsweise „Civilization“, die ausschließlich auf dem PC gespielt werden. Doch auch wenn es noch immer genügend PC-Fans gibt, so ist die Zahl – und das innerhalb eines Jahres – um ganze 1,4 Millionen gesunken. Der Grund? Es sind die NextGen-Konsolen, so etwa die XBox One oder auch die PlayStation 4, die immer beliebter werden.

Vor allem ist es der Faktor Virtual Reality (kurz: VR), der die Spieler vom PC zur Konsole wechseln lässt. Aber auch das Smartphone wird bei den Gamern immer beliebter: Die Zahlen zeigen zwar deutlich, dass der PC mit 54 Prozent noch immer die unangefochtene Nummer 1 ist, dahinter jedoch mit 17,2 Millionen Nutzer (+700.000) schon die Smartphone-Zocker lauern. 15,6 Millionen spielen mit NextGen-Konsolen (+1 Million), 11,5 Millionen spielen mit dem Tablet (+1 Million).

Traditionelle Lotterien verlieren immer mehr Kunden

Fakt ist: Immer mehr Frauen interessieren sich für Online-Games und Videospiele, das Durchschnittsalter steigt und das Smartphone wie die NextGen-Konsolen werden immer beliebter, können den PC aber keinesfalls vom ersten Platz verdrängen. Doch wie sieht es mit den Spielen – etwa mit dem Glücksspiel – aus? Folgt man den aktuellen Zahlen, so scheinen traditionelle Lotterien immer unattraktiver zu werden. Vor allem dann, wenn es um die Zahlenlotterien geht. Immer mehr Lotteriegesellschaften klagen über immer weniger Kunden; im selben Atemzug freuen sich die Online-Anbieter für Sportwetten und die Online Casinos.

Die Gründe? Einerseits die mögliche Spielgeschwindigkeit, andererseits die Bewertung der Gewinnchancen. Denn wer sich für die Zahlenlotterie entscheidet, der braucht viel Glück – so etwa wie im Casino. Dennoch sind viele Spieler der Meinung, die Gewinnchancen sind im Online Casino weitaus höher; des Weiteren erfährt der Spieler relativ schnell, ob er gewonnen oder verloren hat. Wer an der Zahlenlotterie teilnimmt, muss oft mehrere Tage warten. Zudem kann man immer spielen – während man auf den Bus wartet oder in der Mittagspause.

Bildquelle: Pixabay-user AlohaWorld

About Alex

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

For security, use of Google's reCAPTCHA service is required which is subject to the Google Privacy Policy and Terms of Use.

If you agree to these terms, please click here.