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Fear the Walking Dead

Fear the Walking Dead: Zombies sind in.

Zombies sind Trend. Woher die Zombiefaszination kommt ist schwer zuzuordnen. Menschen interessieren sich für das Unbekannte, für das, was man sich mit ein bisschen Fantasie noch vorstellen kann. Waren es vor 10 oder 20 Jahren noch eher die Aliens, die das Interesse der Fantasierer auf sich zogen, sind wir heute eindeutig im Zombiezeitalter angekommen. Woran das liegen mag ist eine interessante Frage. Ob die voranschreitende Erkundung des Weltraums die Hoffnung oder Angst auf/vor intelligentem Leben im All langsam mindert?

So oder so: Zombieapokalypsen überrenen jährlich mehrfach diesen Planeten. Die wankelnden Bluttrinker kommen aus dem Horrorsegment, es finden sich aber immer mehr Filme und Serien, die das Thema auf eine andere Art und Weise aufbauen. Nachdem in den vergangenen Jahren „The Walking Dead“ als eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten Massen in ihren Bann gezogen hat folgt von deren Schöpfern der kleine Bruder „Fear The Walking Dead“.

Billiger Abklatsch oder neues Konzept?

Die Trailer sowie die erste Folge der Serie gewähren tiefe Einblicke in die Machart der Serie. Und tatsächlich fühlt man sich nicht wie in dem Vorgänger in ein dystopisches Endzeitszenario versetzt sondern findet vielmehr zunächst normale Zustände vor. Eine Mittelstandsfamilie mit Patchwork-Verhältnissen wird im Alltag mit den alltäglichen Problemen gezeigt. Langsam bahnt sich die Häufung von merkwürdigen Ereignissen an. Offensichtlich breitet sich ein Virus aus, dass die Menschen zu Zombies werden lässt. Altbekanntes Muster – die Besonderheit liegt hier wirklich in der Entwicklung vom Normalzustand zur Apokalypse.

Zombies zermatschen steht zumindest zu Beginn der Serie wenig im Vordergrund. Bei twitter findet man einige Statements, die von dem „langsamen Einstieg“ in die Serie wenig angetan sind. Ich selber schätze die Serie etwas anders ein und denke, man sollte ihr ein wenig Zeit geben. Genau dieser langsame Wandel vom Normalzustand zur Apokalypse ist das Spannende. Das partiell zunehmende Versagen von Autoritäten und Institutionen auf dem Weg in die Anarchie wirkt realistisch und macht gespannt auf den Ausgang der Entwicklungen.

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