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Glücksspielsucht: Wenn das Spielen süchtig macht

Für manche ist die Vorstellung, dass man durch Glücksspiele erheblich viel Geld verliert, nicht nachvollziehbar. Doch eine Glücksspielsucht entwickelt sich schneller und ist gefährlicher als man denkt. Jedoch sind Menschen, die gerne in ein Casino gehen oder Glücksspiele spielen, nicht automatisch süchtig. Eine Glücksspielsucht entwickelt sich meistens über mehrere Jahre, daher ist es kaum möglich einen konkreten Anfangspunkt zu finden. Diese Tatsache macht es umso wichtiger, dass man sich über Glücksspiele, ihre Wirkungsweise und Entstehung informiert. Auf diese Weise kann einer möglichen Entwicklung entgegengewirkt werden. Die Entwicklung einer Spielsucht kann natürlich nicht klar definiert werden, aber es gibt einige Phasen, die besonders häufig vorkommen.

Entwicklung zur Sucht

Es gibt viele verschiedene Gründe, wieso jemand mit Glücksspielen anfängt. Für viele ist es eine Möglichkeit, in eine andere Welt abzutauchen und so dem Alltag zu entfliehen. Am Anfang einer sich entwickelnden Spielsucht werden viele positive und glückliche Erfahrungen gemacht. Das bedeutet, dass Gewinne das Selbstbewusstsein des Spielers stärken und somit die Bereitschaft wächst, wieder zu Spielen. Kommt es zu einem Verlust, so spielt der Spieler in der Regel weiter, um diesen wieder auszugleichen. In der weiteren Entwicklung verbringt der Spieler immer mehr Zeit mit den Glücksspielen und die Einsätze werden höher. Dadurch kommt es immer häufiger zu hohen Verlusten, die der Spieler versucht auszugleichen. Die Betreiber von Spielhallen, Casinos und Co profitieren davon natürlich finanziell, setzen sich aber auch für entsprechende Maßnahmen gegen die Spielsucht ein.

Mit der Zeit nimmt das Glücksspiel einen immer höheren Stellenwert im Leben des Betroffenen ein und andere Dinge werden vernachlässigt. Dazu gehören vor allem Freundschaften und die Familie, aber auch die Leistungen am Arbeitsplatz können nachlassen. Ab diesem Zeitpunkt fängt der Spieler an, sich Geld zu leihen oder Kredite aufzunehmen. Durch diese beiden Faktoren entstehen immer häufiger Streits in der Familie und der Betroffene kann diese Konflikte nicht selbstständig lösen. Das treibt den Spielenden immer weiter in die Such hinein.

Das Suchtstadium

In dieser Phase hat der Betroffene meistens die Kontrolle über das Spiel mit dem Glück verloren und immer mehr Geld wird verspielt. Das Glücksspiel nimmt den wichtigen Punkt im Leben des Betroffenen ein und dadurch kann der Spieler nicht mehr auf das Glücksspiel verzichten. Der Betroffene hat Entzugserscheinungen, die vor allem auf der Arbeit oder im Privatleben bemerkbar werden. Um diese Sucht zu verhindern, ist es wichtig, dass der Betroffene sich schnell professionelle Hilfe sucht. Auch die Familie eines Betroffenen kann Hilfe anfordern und so eine Sucht verhindern.

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