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Da ist Musik drin: Website für eine Band

Die Gitarrensaite ist gespannt, die Stimmbänder geölt und der Drumstick gespitzt – doch die Auftritte bleiben aus? Das Musikbusiness ist ein hart umkämpfter Markt. Wer erfolgreich sein will, muss das richtige Marketing betreiben. Doch wie kann eine Band oder ein Musiker sinnvoll für sich Werbung machen? Soziale Medien sind schnelllebig. Was bleibt, ist eine eigene Website. Mit nützlichen Tools ist eine solche Website auch mit wenig Erfahrung schnell erstellt.

Eine Gitarre hat fünf Saiten – eine Website auch!

Bevor mit dem Aufbau der Website begonnen wird, ist es sinnvoll, sich über die Zielgruppe Gedanken zu machen: Wer hört meine Musik? Welches Geschlecht, welches Alter? Ein Streichquartett spricht ein völlig anderes Segment von Musikliebhabern an wie eine Heavy Metal Band!

Die Startseite ist der Opener. Hier muss sofort klar sein, was den Besucher erwartet. Bandname, Genre bzw. Musikstil und mindestens ein professionelles Foto sind Pflicht. Ein aussagekräftiger Text unterstreicht jede bildliche Botschaft.

Angebote richtig präsentieren

Eine Angebotsseite, die keine Fragen offen lässt. Wer kann wofür, wo und zu welchem Preis gebucht werden? CDs, digitale Downloads, Songbooks: Alles, was ein Preisschild hat, darf auf dieser Seite erstrahlen!

Die wahre Musik spielt auf der Über-Mich-Seite. Hier stellt sich die Band oder der Musiker möglichst authentisch vor. Bitte keine trockenen Lebensläufe! Auf einer Künstlerseite sind sie völlig deplatziert. Stattdessen lieber knackige Beschreibungen mit Persönlichkeit verwenden, die beim Besucher Lust auf die Musik und einen bezahlten Auftritt wecken. Infos zur Entstehungsgeschichte, markante Wendepunkte und persönliche Highlights: Der musikalische Funke darf und muss überspringen!

Die Kontaktseite – Dreh- und Angelpunkt aller Unterseiten

Je mehr Kontaktmöglichkeiten geboten werden, desto besser! Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Kontaktformular sind die Basics. Sie werden durch Social-Media-Kanäle oder Postanschrift erweitert. Eine gute Kontaktseite holt den Nutzer ab und sorgt dafür, dass er auch wirklich Kontakt mit dem Website-Betreiber aufnimmt.

Impressum und Datenschutz dürfen in der heutigen Zeit auf keiner professionellen Website fehlen.

Eine Medienseite ist dann sinnvoll, wenn auch etwas geboten wird. Egal ob Fotogalerie, stimmungsvolle Konzertmitschnitte oder kostenlose Musik zum Download: Der Besucher darf sich seine Kostprobe abholen, um dann möglichst schnell Kontakt aufzunehmen.

Optional kann auch eine Blogseite integriert werden. Dieses digitale Tagebuch eignet sich perfekt, um Besucher zu Fans zu machen. Hier darf es ruhig privat zugehen. Wer sich als Mensch zeigt, wird automatisch greifbarer – auch durch den Bildschirm.

Eine Website ist nicht einfach erstellt – günstige Tools können aber helfen.

Günstige Helferlein für geringes Budget

Wer nur als Hobby eine Band betreibt oder auf andere Weise in der Musikszene unterwegs ist, wird kaum über ein großes Budget verfügen. Die Beauftragung einer großen Webdesign-Agenturist damit nicht möglich, eine Website muss also in Eigenregie erstellt werden.

Homepage-Baukästen wie Wix oder Jimdo bieten hier für wenig Geld die passenden Möglichkeiten. Für eine einfache Band-Website reicht dies auch völlig aus – wer mehr möchte, muss aber etwas tiefer in die Materie einsteigen. Hier eignet sich beispielsweise das kostenlose Content-Management-System WordPress in Verbindung mit einem hochwertigen WordPress-Theme. Gute Empfehlungen sind hier das Divi Theme oder das Enfold Theme. Diese Themes sind modern, bieten einen großen Funktionsumfang und sind selbstverständlich auch für mobile Geräte optimiert.

Was Musik für die Ohren ist, ist ein gutes Design für die Augen!

Wichtig: ansprechende Farben, die das Musikgenre widerspiegeln und beim Besucher die richtigen Assoziationen auslösen. Keine Blackmetal-Band kommt in quietschrosa daher. Genauso wenig wie ein Schlagersänger in schwarz-weiß.

Musik ist vertonte Kreativität – das darf auch auf der Website zeigen. Solange sie nicht überladen wird muss sie auch nicht steril sein. Sie darf glänzen! Eine eindeutige Menüführung muss berücksichtigt werden. Dann sind der gestalterischen Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

In Summe ist eine Website für einen Musiker/Band viel mehr als eine digitale Visitenkarte. Gut durchdacht und aufgesetzt, ist sie der Tonangeber jeder Marketingmaßnahme.

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